Energieberatung

Energieberatung
Insgesamt 38 Prozent des gesamten Endenergiebedarfs wurden 2010 in Deutschland zur Beheizung, Warmwasserbereitung, Beleuchtung und Kühlung von Wohn- und Nichtwohngebäuden verwendet. Um den Energiebedarf zu verringern und damit die Folgen des weltweiten Klimawandels einzudämmen, haben sich Deutschland und die EU Klimaziele gesetzt. In Deutschland regelt das die Energieeinsparverordnung EnEV. In dieser werden unter der Beachtung des gesetzlichen Grundsatzes und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten Rahmen geschaffen um die energiepolitischen Ziele zu erreichen. Deshalb sollte eine Energieberatung immer an erster Stelle eines jeden Bauvorhaben stehen, ganz gleich, ob es um einen Neubau oder eine Sanierung geht.

Baubegleitung

Baubegleitung
Es hat sich gezeigt und auch eine erhebliche Bedeutung gewonnen, dass die Ausführung der Maßnahmen eine hohe Qualität aufweist und fachlich korrekt Ausführung sein muss. Die Umsetzung ist nicht jedermanns Sache und sollte von einem Sachverständigen begleitet werden. Mit der Baubegleitung erhalten Sie eine neutrale Betreuung während der Ausführung Ihres Projektes. Diese wird auch von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert.

Sanierungskonzepte

Sanierungskonzepte
Egal ob Einzelmaßnahmen oder die komplette Sanierung eines Objektes. Mit einem Sanierungskonzept wird vermieden, dass energetisch gesehen kein Stückwerk entsteht. Ziel der Sanierung ist das Erreichen eines Effizienzhaus-Niveaus. Dabei ist es sinnvoll, die Maßnahmen, baulich optimal aufeinander abzustimmen um die Investitionskosten so gering wie möglich zu halten und Förderprogramme optimal auszunutzen.

Luftdichtheitsmessung

Luftdichtemessung 
Bei Neubauten und bei sanierten Objekten ist die Luftdichtheitsmessung mittlerweile fester Bestandteil und dient zur raschen und einfachen Überprüfung der Dichtheit eines Gebäudes. Dabei sind zwei Messungen empfehlenswert. Die erste nach Fertigstellung der luftdichten Ebene, da mögliche Leckstellen problemlos und ohne großen Aufwand behoben werden können. Diese dient auch zur Qualitätssicherung für den Bauherrn und dem ausführendem Gewerk. Die zweite findet nach der kompletten Fertigstellung des Gebäudes und des Innenausbau statt. Sie dient zum Nachweis der vorgegebenen Werte in der EnEV und durch die KFW.

Thermografie

Thermografie
Die Wärmebildkamera eignet sich hervor  ragend, zum Aufdecken von Schwachstellen im und am Bestandgebäude. Das Ergebnis der Aufnahmen zeigt eine visuelle Darstellung des Gebäudes mit den vorhandenen Schwachstellen. Diese Aufnahmen sind ein nützliches Mittel zur Verbesserung der Bauteileigenschaften und zur Qualitätssicherung.

Wärmebrückennachweis

Warmebrueckennachweis
Wärmebrücken sind Schwachstellen in der Gebäudehülle, an denen erhöhte Wärmeverluste auftreten. Bei gedämmten Gebäuden gewinnt die Wärmebrücke immer mehr an Bedeutung, da der Wärmeverlust anteilig gegenüber wärmebrückenfreien Bauteilen ansteigt. Das Erkennen und Vermeiden von Wärmebrücken erfordert besondere Fachkenntnis. Dies wird im Neubau sowie in der Sanierung durch Berechnung ermittelt. Mit einer Thermografie können solche Verluste sichtbar gemacht werden.

Energieausweis

Energieausweis
Ausweis ist nicht gleich Ausweis. Jeder der ein Objekt verkauft, oder vermietet, muss einen Energieausweis vorlegen. Es gibt zwei Arten von Energieausweisen, den verbrauchsbasierten und den bedarfsbasierten Ausweis. Egal, ob es sich dabei um ein  Wohngebäude oder ein nicht Wohngebäude handelt. Der Energiepass soll objektiv informieren, er zeigt Einsparpotenziale auf und ermöglicht es, den Energiebedarf von Objekten bundesweit zu vergleichen.